Projekt Beschreibung

„Volle Gymnasien, volle Fachoberschulen“

Artikel in der Süddeutschen Zeitung am 12.09.2024 thematisiert die Ergebnisse der Schulbedarfsplanung des büros für räumliche entwicklung für den Landkreis Fürstenfeldbruck

Schulbedarfsplanung Fürstenfeldbruck: Wie Einwohnerprognosen und Bedarfsanalysen die Schulentwicklung bis 2035 sichern

Die aktuelle Schulbedarfsplanung des Landkreises Fürstenfeldbruck, erarbeitet vom Münchner büro für räumliche entwicklung, prognostiziert bis 2035 eine anhaltend hohe Auslastung der weiterführenden Schulen. Besonders die Fachoberschulen (FOS/BOS) stehen vor großen Herausforderungen: Trotz Erweiterungen und Interimslösungen reichen die Kapazitäten nicht aus, um den erwarteten Schüleranstieg ab den 2030er-Jahren zu bewältigen. Die sieben Gymnasien und vier Realschulen des Landkreises sind bereits jetzt ausgelastet, und neue Schulstandorte müssen erschlossen werden, da bestehende Flächen für Erweiterungen fehlen. Auch die Rückkehr zum G9 und die Wiedereinführung der 13. Jahrgangsstufe werden die Gymnasien zusätzlich belasten, während Neubaugebiete wie das „Kreuzlinger Feld“ in Germering oder der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck die Schülerzahlen weiter steigern könnten.

Die Fachoberschulen in Germering und Fürstenfeldbruck sind bereits heute überlastet. Die FOS Germering, 2017 als Entlastung gegründet, benötigt dringend einen Neubau, während die FOS Fürstenfeldbruck ab 2026 Räume an das Graf-Rasso-Gymnasium zurückgeben muss. Der Landkreis sucht daher nach Lösungen, etwa durch Mitfinanziers für einen Neubau in grenznaher Lage zu München, um die wachsende Nachfrage langfristig zu decken. Gleichzeitig zeigt sich, dass mit Hilfe der Bedarfsanalyse schon jetzt nach Lösungen gesucht werden kann, um Schulraumknappheit zu vermeiden.